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Fanghänel, Egon

* 25.6.1935
Chemiker, Rektor der Technischen Hochschule für Chemie Merseburg

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Waldheim (Sachsen); Vater Krankenpfleger; Abitur; 1953 – 58 Chemiestudium an der TH Dresden; anschl. Assistent am Inst. für organ. Chemie; 1962 Prom.; Oberassistent; 1968 Habil. mit Untersuchungen zur Synthese u. synthet. Verwertbarkeit von 1,3-Dithiol-2-thionen; Doz. für organ. Chemie an der TH für Chemie Leuna-Merseburg (THC); 1968 – 70 Forschungs- u. Lehrtätigkeit am Centro Nacional de Investigaciones Científicas Havanna; 1971 ord. Prof. an der THC; 1975 – 77 Industrietätigkeit im Fotochem. Kombinat ORWO Wolfen; 1977 – 90 Ltr. des Problemlaboratoriums Chemie der Informationsaufzeichnung an der THC, 1979 – 84 Sektionsdir.; 1981 Ord. Mitgl. der Sächs. AdW; 1983 NP; 1985 Forschungsaufenthalt an der Columbia University New York; 1985 – 88 Vors. (Nachf. von Burkhard Philipp), 1988 – 90 stellv. Vors. der Chem. Ges.; 1989 Mitgl. im Council der Föderation der Europ. Chem. Gesellschaften; 1990-92 Rektor der THC Merseburg (Nachf. von  Margit Rätzsch).
Nach Fusion der THC mit der MLU Halle Mitarb. am Inst. für Chemie der MLU Halle; 2000 Ruhestand, anschl. am Technol.- u. Gründerzentrum Wolfen tätig; lebt in Halle.
Hauptarbeitsgebiete: organ. Schwefelchemie, organ. Festkörperchemie mit ungewöhnl. physikal. Eigenschaften, Heterocyclensynthese, organ. Fotochemie u. Informationsaufzeichnung; Mithrsg. des »Journal of Information Recording Materials«; mehr als 200 Publ., etwa 100 Patente.

Publ.: Einführung in die chem. Laboratoriumspraxis. Leipzig 1992.
KPM; DiH

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