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Asriel, André

* 22.2.1922
Komponist

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Wien; 1928 – 38 Schule u. Gymnasium; 1936 – 38 Studium an der Staatl. Musikakad. in Wien (Klavier); 1939 Emigr. nach England, 1939 – 40 in London Forts. des Studiums bei Franz Osborn (Klavier) u.  Ernst Hermann Meyer (Komposition); Lizentiat des Londoner Royal College.
1947 Forts. des Studiums an der Musik-HS in Berlin (West) bei R. Schwarz-Schilling u. H. Wunsch (Komposition) sowie R. Rössler (Klavier), 1948 St.-Ex.; 1950/51 Mstr.-Schüler bei  Hanns Eisler an der DAK; 1950 – 67 Doz., 1967 – 83 Prof. für Tonsatz an der Dt. HS für Musik »Hanns Eisler« in Berlin; beim Berliner Rundfunk Sendefolge »Geschichte des Jazz«, Covertexte für Schallplatten; 1951 NP; 1974 u. 1982 VVO.
A. wurde bes. durch seine Massenlieder bekannt, komponierte jedoch auch Kammer-, Vokal- u. Instrumentalmusik, Songs, Balladen, Chansons, Lieder u. Filmmusiken; u. a. »Auf der Sonnenseite« (1961), »Der Frieden« (Aristophanes/Hacks, 1962), »Shakespeare-Suite« (1963), »Volkslieder-Suite« (1964), »Mir nach, Kanaillen!« (1964), »Polly« (Gay/Hacks, 1965), »Der verlorene Engel« (Filmmusik, 1965/66), »Die Fabeln des Äsop« (Chormusik, 1967), »Faust I« (1968). Jazzelemente sind integraler Bestandteil vieler seiner Kompositionen.

Publ.: Jazz – Analysen u. Aspekte. Berlin 1966.
RaB

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