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Fanselau, Gerhard Rudolf

* 30.4.1904, † 28.4.1982
Geomagnetiker

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Leipzig; Vater Postbeamter; 1922 – 27 Studium der Physik an der Univ. Berlin, 1927 Prom.; 1927 – 30 wiss. Hilfskraft am Preuß. Meteorolog. Inst.; 1930 – 33 wiss. Angest. im Magnet. Observatorium (ab 1937 Geophysikal. Inst.) Potsdam-Seddin; 1933 – 50 Ltr. des zum Geophysikal. Inst. gehörenden Adolf-Schmidt-Observatoriums für Erdmagnetismus in Niemegk (b. Belzig); 1935 Habil. an der Univ. Berlin.
1950 – 69 Dir. des Geophysikal. Inst., das 1957 als Geomagnet. Inst. Bestandteil der DAW wurde; 1950 Prof. mit Lehrauftrag, 1954 mit vollem Lehrauftrag an der HU Berlin sowie ord. Prof. für allg. Geophysik an der KMU Leipzig; 1969 em.; 1955 – 66 Vors. der Gewerkschaft Wiss. im Bez. Potsdam; 1969 em.; gest. in Potsdam.
Verf. von ca. 200 wiss. Publ.; maßgebl. an der Entdeckung der Induktionsanomalien im Erdkörper u. an der magnet. Landesvermessung der DDR beteiligt; entwickelte die »Fanselau-Spule« u. die magnet. Feldwaage; langjähriger Mithrsg. von »Gerlands Beiträgen zur Geophysik«; Mitgl. versch. in- u. ausländ. wiss. Ges. u. Gremien, u. a. des Nationalkomitees für Geodäsie u. Geophysik u. der Ungar. Geophysikal. Ges.

KHT

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