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Asser, Günter

* 26.2.1926, † 23.3.2015
Mathematiker

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Berlin; Abitur; 1946 – 51 Studium der Mathematik u. Physik an der HU Berlin, hier 1951/52 Dipl. u. 1952 – 54 Assistent; 1954 Prom. über »Eine semant. Charakterisierung der deduktiv abgeschlossenen Mengen des Prädikatenkalküls der ersten Stufe« bei  Karl Schröter u.  Kurt Schröder an der HU Berlin; 1954 – 57 Oberassistent; 1958 Habil. mit der Arbeit »Theorie der log. Auswahlfunktionen« bei Karl Schröter u.  Heinrich Grell an der HU Berlin, 1958 – 60 hier Doz.; seit 1960 Prof. an der Univ. Greifswald; 1977 – 92 Korr. Mitgl. der AdW (der DDR).
1991 Ruhestand; gest. in Greifswald.
Arbeitsgebiete: mathemat. Logik, Mengenlehre, Grundlagen der Mathematik, Mathematikgeschichte; Hrsg. der Ztschr. »Mathematical Logic Quarterly«.

Publ.: Einführung in die mathemat. Logik. Leipzig 1959; Grundbegriffe der Mathematik. Berlin (5. Aufl.) 1988; Theory of sets and topology (Hrsg.). 1972; Cantor, G. (Hrsg.): Über unendliche, lineare Punktmannigfaltigkeiten. Leipzig 1984; Peano, G.: Arbeiten zur Analysis u. zur mathemat. Logik (Hrsg.) Leipzig 1990.
AnV

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