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Fellenberg, Friedrich

* 6.12.1904, † 28.9.1979
2. Sekretär der SED-Bezirksleitung Neubrandenburg

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Kappeln (Holstein); Volksschule; Lehre als Maschinenschlosser; 1919 SAJ; bis 1931 Arbeit als Maschinenschlosser, Bauhilfsarb. u. Taxifahrer; 1923 – 26 SPD; 1928 KPD; 1930 Org.-Sekr., 1931 polit. Ltr. der KPD-Kraftfahrerzelle Hamburg bzw. Barmbek-Uhlenhorst u. Mitgl. der Stadtteilltg. der KPD in Hamburg-Barmbek-Uhlenhorst; 1932 stellv. Vors. des Bezirksaussch. der illeg. antifasch. Aktion Wasserkante; 1932 / 33 Besuch der KPD-Parteischule in Fichtenau; 1933 arbeitslos, illeg. antifasch. Arbeit als Ltr. der Betriebszellenkomm. der KPD im Bez. Wasserkante; im Mai 1933 festgenommen, 1933 / 34 »Schutzhaft« im KZ Fuhlsbüttel; im Juni 1934 erneut verhaftet u. wg. »Vorbereitung zum Hochverrat« zu einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren verurteilt, bis 1935 im Zuchthaus Fuhlsbüttel; 1936 – 39 Elektroschweißer; im Nov. 1939 erneut festgenommen u. bis Anfang Mai 1945 im Zuchthaus Fuhlsbüttel, im Lager Emsland / Papenburg u. im Zuchthaus Dreibergen-Bützow inhaftiert.
1945 – 47 1. Sekr. der KPD / SED-KL Ludwigslust; 1946 – 52 MdL Mecklenb.; 1947 Besuch der SED-PHS; 1948 – 52 Mitgl. des Sekr. der SED-LL Mecklenb.; 1952 – 54 2. Sekr. der SED-BL Neubrandenb.; im März 1954 wg. »Verrat an der Partei u. an der Arbeiterklasse« Ausschluß aus der SED; ab März 1954 U-Haft, am 29.4.1955 vom Bezirksgericht Halle wg. »Verrat an der Arbeiterklasse während seiner Haftzeit bei der Gestapo« zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt, Haft im Zuchthaus Brandenb., am 3.5.1956 Entlassung aus der Haft, danach Mitarb. der Bezirksdir. der IHK Leipzig.

MaN

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