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Fensch, Eberhard

* 20.5.1929
Journalist, stellvertretender Abteilungsleiter im ZK der SED

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Stettin (Szczecin, Polen); Vater Waagenbauer; Grund- u. Oberschule; 1946 FDJ, 1947 / 48 LDPD, 1948 SED; 1950 Kulturleiter bei der Seebaggerei Rostock; 1950 – 52 1. Sekr. der FDJ-KL Rostock; 1952 – 54 Sekr. der FDJ-GO auf der Mathias-Thesen-Werft; 1954 / 55 Betriebszeitungsred.; 1955 / 56 Reporter bzw. Red. beim Sender Schwerin, Studio Rostock; 1956 – 61 Ltr. des Rundfunkstudios Rostock bzw. des Senders Schwerin; Fernstud. an der Sektion Journalistik der KMU Leipzig, 1963 Abschluß als Diplom-Journalist; 1961 – 68 Ltr. der Wirtschaftsred. von Radio DDR; ab 1966 Mitgl. des Staatl. Rundfunkkomitees; 1968 – 89 stellv. Ltr. der Abt. Agitation im ZK der SED, verantw. für den Bereich Rundfunk u. Fernsehen; 1984 VVO.
1989 schwere Krankheit; Febr. 1990 Vorruhestand; Jan. 1990 Ausschluß aus dem VdJ; lebt auf der Insel Usedom.

Publ.: So und nur noch besser. Wie Honecker das Fernsehen wollte. Berlin 2003; Geheimakte Werderscher Markt. Werder 2006.
IKF

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