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Fischer, Günther

* 23.6.1944
Musiker, Komponist

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Teplitz-Schönau (Nordböhmen / Teplice-Šanov, Tschechien); 1946 Übersiedl. nach Thür., später nach Plauen; Klavier- u. Violinunterricht; 1960 – 63 Robert-Schumann-Konservatorium Zwickau (Musikerziehung, Klavier, Klarinette); Musiklehrer; 1965 – 71 HS für Musik »Hanns Eisler« Berlin (Komposition, Saxophon, Klavier); 1965 – 70  Klaus-Lenz-Band; ab 1967 eigenes Quartett; 1969 Doppel-Quartett (mit vier Streichern); 1968 erste Tourneen; 1969 Jazz Jamboree Warschau (auch 1971); ab 1970 Quintett; Zusammenarbeit mit  Manfred Krug; 1971 Alba Regia Jazzfestival Székesfehérvár (Ungarn), Jazzfestival Prag; LP  »Uschi Brüning u. das Günther-Fischer-Quintett«; 1973/74 Konzerte im Friedrichstadtpalast Berlin mit Quintett u. Sinfonieorchester; LP »Uschi Brüning + Günther Fischer« (Konzertmitschnitt); Nov. 1976 Mitunterz. der Protesterklärung gegen die Ausbürgerung  Wolf Biermanns; 1977 1. Jazzbühne Berlin; »Jazz in der Kammer«; Musik zum Film »Schöner Gigolo – Armer Gigolo« (u. a. mit Marlene Dietrich); 1978 LP »Kombination« (Quintett); 1979 LP »Günther Fischer« (Sextett); Filmmusik »Solo Sunny«; 1980 NP; 1981 Dirigent der Staatskapelle beim X. Parteitag der SED; 1984 LP mit Eberhard Büchner »Seitensprung«; zahlr. Musiken für Ballett, Revue, Fernseh-, Spiel-, Kinder- u. Dok.-Filme sowie Theaterinszenierungen im In- u. Ausland; 1988 LP »Traumvisionen« (Film- u. Ballettmusik); 1977 – 89 als IM des MfS (ohne HVA) erf.
1992 Musical »Marylin« (CD); zahlr. Filmmusiken, auch für TV-Prod. u. –serien, u. a. 1996 »Der Schattenmann«, 1998 »Der letzte Zeuge« (beide ZDF) u. 2008 »Die Stein« (ARD); 2007 Gesamtwerke auf CD; lebt in Cork, Irland.

RaB

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