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Aulbach, Ludwig

* 9.8.1914, † 25.6.1989
Journalist, Chefredakteur der Zeitungen »Freie Presse« und »Volksstimme«

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Offenbach (Main); Vater Lederarbeiter; Volksschule; Lehre u. Arbeit als kaufm. Angest.; Volkshochschule; 1931 ZdA; 1936 – 38 Wehrmacht; 1938 / 39 Einkäufer in Offenbach; 1939 – 45 Wehrmacht, Febr. – Dez. 1945 amerikan. Kriegsgef. in Frankreich, Le Mans.
1946 Rückkehr nach Dtl.; KPD / SED; zunächst Einkäufer im Steinkohlenwerk Oelsnitz; 1946 – 48 Red. bei der Ztg. »Volksstimme« in Chemnitz; Studium an der SED-LPS u. Fernstudium an der SED-PHS; 1949 stellv. Chefred. der »Lausitzer Rundschau« in Bautzen; 1950 – 56 Chefred. der SED-Ztg. »Volksstimme« bzw. »Freie Presse« Chemnitz / Karl-Marx-Stadt (Nachf. von  Paul Prien), Jan. 1956 Ablösung als Chefred. u. Einleitung eines Parteiverfahrens wg. Abdrucks von »Zuschriften mit faschist. Charakter«, anschl. Mitarb. des ADN, ab Ende 1956 Korresp. des ADN bzw. der Ztg. »Neues Deutschland«, u. a. in Kairo, 1972 / 73 in Bukarest u. 1975 – 78 in Belgrad; anschl. Mitarb. der Abt. internat. Beziehungen im ADN in Berlin.

KiN

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