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Flierl, Thomas

* 3.7.1957
Senator für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Berlin

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Berlin-Pankow; Vater Architekturtheoretiker  Bruno Flierl; POS; 1974 – 76 EOS »Carl von Ossietzky«, Abitur; 1976 – 81 Studium der Philos. an der HU Berlin, Dipl.; 1976 – 90 SED; 1981 – 84 Forschungsstudium der Kulturwiss. / Ästhetik an der HU Berlin; 1984 / 85 wiss. Ass.; 1985 Dr. phil.; 1985 / 86 am Zentrum für Kunstausstellungen; 1987 – 90 wiss. Mitarb., Referent bzw. Abt.-Ltr. im Bereich Kulturaustausch des Min. für Kultur; 1989 / 90 Ko-Vors. der Arbeitsgr. Kultur im Regionalaussch. Berlin-Brandenb.; Jan. 1990 Austritt aus der SED-PDS, beteiligt am Versuch der Gründung einer Unabh. Sozialist. Partei.
Seit 1996 Mitgl. der PDS bzw. Linkspartei; 1990 – 96 Ltr. des Kulturamts Berlin-Prenzlauer Berg; Stellv. Dir. des Kulturwiss. Inst. bei der Akad. für Kultur u. Bildung Berlin; 1995 – 99 u. seit 2001 MdA Berlin; 1998 – 2000 Bezirksstadtrat für Ökolog. Stadtentw., Bauen u. Wohnen in Berlin-Mitte; 2001 freier Mitarb. der Rosa-Luxemburg-Stiftung; Jan. 2002 – Sept. 2006 Senator für Wiss., Forsch. u. Kultur des Landes Berlin; seit 2000 Mitgl. des Parteivorst. der PDS bzw. Linkspartei; lebt in Berlin.

Publ.: Ästhetik der Aneignung (Diss.). Berlin 1985; Mythos Antifaschismus. Berlin 1992.
HME

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