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Franck, Hans-Heinrich

* 22.11.1888, † 21.12.1961
Chemiker, Präsident der Kammer der Technik

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Würzburg; Vater Prof. an der Staatl. Kunst-HS; Gymnasium in Berlin; 1907 – 12 Studium der Chemie, Physik u. Nationalökon. an der TH Berlin-Charlottenburg u. der Univ. Berlin, 1912 hier Prom.; 1913 – 18 tätig am Physiolog.-Chem. Inst. der Tierärztl. HS Berlin bzw. Privatdoz. an der TH Karlsruhe; 1917 SPD; 1918 – 20 Chefchemiker der Sunlicht AG Mannheim; 1919 Habil.; ab 1920 Dir. des Forschungslaboratoriums der Stickstoffwerke in Berlin u. zugl. Privatdoz.; ab 1927 Prof. an der TH Berlin-Charlottenburg; 1937 Entzug der Prof. u. 1939 Entlassung aus den Stickstoffwerken aus pol. Gründen; 1940 – 45 Ltr. des Glasforschungsinst. der Dt. Tafelglas AG.
1945 – 48 Ltr. des Stickstoffwerks Piesteritz, zugl. Lehrstuhl für Chem. Technol. an der TH Berlin-Charlottenburg; 1946 SED; KB; Mitbegr. der KdT; seit 1947 Mitgl. des Präsidialrats des KB; 1949 – 59 Präs. der KdT (Nachf. von  Enno Heidebroek); 1949 Ord. Mitgl. der DAW; 1949 ord. Prof. an der HU Berlin, seit der Gründung 1950 – 59 zugl. Dir. des Inst. für angewandte Silikatforschung der DAW; ab 1950 Abg. der Volkskammer; 1953 NP; gest. in Berlin.
Hauptarbeitsgebiete: chem. Technol., u. a. Düngemittel; ab 1933 Silikat-, bes. Glaschemie; Verfahren zur Magnesiumgewinnung; Erarbeitung von Standards u. Normen für den chem. Apparatebau.

HGB

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