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Frederic, Dagmar (eigtl.: Dagmar Schulz)

* 15.4.1945
Sängerin

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Eberswalde; Ausbildung zur Apothekenhelferin; Gesangsunterricht, erste Auftritte mit dem Orchester Max Reichelt; 1967 Berufsausweis; Musicalausbildung an der Berliner HS für Musik bei Peter Wieland; 1968 im Duett mit Siegfried Uhlenbrock; 1971 Hauptrolle im Musical »Andrea« in Halberstadt; 1971 – 84 in Zusammenarbeit mit Peter Wieland u. 1974 – 89 mit dem Manfred-Ludwig-Oktett unterwegs mit eigenen Showprogrammen (»10 Mann u. ick, die Frederic« u. a.); 1977 LDPD; 1981 NP; ab 1984 stellv. Präs. des Komitees für Unterhaltungskunst; Auftritte in allen großen Häusern des Landes, Sologastspiele, mit Partner oder eigenem Programm in allen ost- u. mehreren westeurop. Ländern, Kuba, VDR Jemen, Sudan, Zypern, Ägypten; Teiln. an internat. Festivals; wiederholt mit Schauteilen; 1983 – 85 Moderatorin des Dresdener Festivals; im DFF in zahlr. Shows; im Rundfunk mehr als 350 Produktionen; bei Amiga zwei LP mit Siegried Uhlenbrock, zwei Solo-LP, mehrere Singles; seit 1988 Auftritte mit Tochter Maxie.
Seit 1990 fünf CDs und ein Doppelalbum; 1992 – 94 Moderation von »Meine Show« u. seit 1999 von »Sommermelodien« im Abendprogramm der ARD, daneben mit ihren Liedern zu Gast in zahlreichen Sendungen des öffentl. und privaten Fernsehens; seit 2001 Präsentation der »Elblandfestspiele« in Wittenberge; lebt in Woltersdorf (b. Berlin).

Publ.: Ich kann nun mal nicht lügen. Kiel 2002; Schürt das Feuer. Erinnerungen. Berlin 2005.
BeH; JaW

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