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Fuchs, Otto Hartmut

* 4.9.1919, † 7.4.1987
CDU-Funktionär, Präsident der Berliner Konferenz

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Schwäbisch Gmünd; Vater Gymnasialprof.; 1930 – 37 Gymnasium in Schwäbisch Gmünd; 1937 Krs.-Führer der kath. Pfadfinder im Bund »Neudtl.«; Weiterarbeit trotz Auflösung, Aug. 1937 zehn Tage »Schutzhaft«; Aufenthaltsverbot für den Krs. Schwäbisch Gmünd; 1938 Abitur in Augsburg; 1938 – 44 Studium der kath. Theol. für das Priesteramt in Tübingen u. Wien; 1944 Wehrmacht (Ltn.); 1944 Verhaftung durch die Gestapo in Wien u. Vorber. einer Anklage; bis 1945 Haft; spätere Konstruktion seiner Vita als Ltr. »antifa. Widerstandsgr.«.
1945 Mitgl. der VVN; 1945 – 48 Gründer u. Chefred. der kath. Jugendztschr. »Das junge Wort« (Stuttgart); 1948 – 50 Chefred. der Ztschr. »Der Scheinwerfer«, hohe Verschuldung; Dez. 1950 Übersiedl. in die DDR; CDU; 1951 – 69 Chefred. des Union-Pressedienstes; Jan. 1953 – Jan. 1954 MfS-Haft im Kontext der Dertinger-Affäre; 1961 Mitbegr. der vom NR der NF finanzierten Mon.-Schrift »begegnung« für »progressive Katholiken«, 1969 – 77 Chefred., 1977 – 87 Hrsg.; 1964 Mitbegr. der intern von ZK der SED u. MfS instruierten u. über den NR der NF finanzierten Berliner Konferenz kath. Persönlichkeiten aus europ. Staaten (später: Berliner Konf. europ. Kath.); 1970 – 87 Vors. ihres Präs.; 1963 – 70 vom MfS als IM »Hartmut« erf.; 1972 – 87 Mitgl. des HV der CDU; Mitgl. des Präs. des Weltfriedensrates; gest. in Berlin.

BeS

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