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Funke, Otto

* 23.8.1915, † 22.12.1997
Vorsitzender der Zentralleitung des Komitees der Antifaschistischen Widerstandskämpfer

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Lennep (Rheinl.); Vater Arbeiter; bis 1932 Realgymnasium in Wuppertal-Elberfeld; 1930 SAJ; 1931 KJVD; 1933 KPD; ab Febr. 1933 illeg. pol. Arbeit, Mitgl. der illeg. KJVD-UBL Wuppertal u. der KPD-BL Niederrhein; März 1935 inhaftiert; Juli 1935 Verurteilung durch das OLG Hamm zu zwei Jahren Gefängnis; bis 15.3.1937 Haft in Wuppertal, Berlin-Moabit, Hamm u. Wittich; 1938 – 44 Ausbildung u. Tätigkeit als techn. Angest. in der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG in Düsseldorf; bis 1944 »wehrunwürdig«, 1944/45 Wehrmacht; Gefangenschaft in Norwegen.
Ab Nov. 1945 Jugendinstrukteur der KPD-BL Thür.; Dez. 1945 – März 1946 Landesjugendref. des Landesamtes für Volksbildung Thür.; 1946 SED, FDJ; März 1946 – April 1949 Org.-Sekr. der FDJ-LL; April – Sept. 1949 Vors. der FDJ-LL Thür.; Sept. 1949 – Aug. 1952 2. Sekr. der SED-LL Thür. (Nachf. von Kurt Leßig); 1950 – 54 u. 1958 – 89 Abg. der Volkskammer; Aug. 1952 – 55 1. Sekr. der SED-BL Gera, 1952 – 56 Mitgl. des Bez.-Tags Gera; 1955/56 Studium an der PHS der KPdSU in Moskau; 1956 – 68 1. Sekr. der SED-BL Suhl (Nachf. von  Kurt Schneidewind), 1963 – 69 Abg. des Bez.-Tags Suhl; 1958 Kand. des ZK der SED; 1963 – 89 Mitgl. des ZK der SED; 1969 Stellv. des ltd. Sekr., 1971 ltd. Sekr., 1974 – 89 Vors. der ZL des Komitees der Antifa. Widerstandskämpfer der DDR; seit 1972 Vizepräs. der FIR; 1958 Medaille für Kämpfer gegen den Fasch.; 1959 u. 1965 VVO, 1969 Ehrenspange zum VVO; 1975 KMO; 1980 Stern der Völkerfreundschaft; 1985 Held der Arbeit.

AnH; HME

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