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Bach, August

* 30.8.1897, † 23.3.1966
Vorsitzender der CDU

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Rheydt (Rheinl.); Vater Provinzialbaurat; Gymnasium; 1916 – 18 Militärdienst, frz. Gefangenschaft, Internierung in der Schweiz; April 1918 – 22 Studium der Germanistik u. Geschichte an den Univ. Bern, Frankfurt (Main), Berlin u. an der HS für Pol. Berlin; 1922 Arbeit in der Zentralstelle für Erforschung der Kriegsursachen Berlin; 1922 – 44 Mithrsg. der »Berliner Monatshefte«, Anhänger der DDP; 1927 Mitinhaber, 1937 – 43 Inhaber des Quader-Verlags Berlin; 1944 ausgebombt u. nach Weimar übergesiedelt.
1945 Mitbegr. der Thür. Volkspartei u. des CDU-LV Thür., Mitgl. des LV u. seines Geschäftsführenden Aussch.; Mai 1946 – 58 Verlagsltr. u. ab Mai 1950 Chefred. des »Thür. Tageblatt«; 1947 Mitgl. des Prov. LV der DSF, ab 1948 des LV der DSF, 1949 stellv. Vors. der DSF Thür.; 1948 – 66 Präs. der Dt. Schillerstiftung; 1949 – 52 Abg. u. 1. Vizepräs. des Thür. Landtags, 1949/50 Abg. der Prov. Volkskammer; Juni 1950 – 52 Vors. des CDU-LV Thür.; ab 1950 Mitgl. des CDU-HV u. seines Pol. Aussch. (später Präs. des HV); Abg. der Volkskammer u. (bis 1955) Vors. der CDU-Fraktion; 1955 – 58 Abg. u. Präs. der Länderkammer der DDR (Nachf. von  Reinhold Lobedanz); Mitgl. des Präs. der DSF; 1962 Mitgl. des Präs., ab 1964 Vizepräs. der Dt.-Frz. Ges.; 1958 – 66 Vors. der CDU (Nachf. von  Otto Nuschke); 1958 – 63 Stellv. des Präs., 1963 – 66 Mitgl. des Präs. der Volkskammer; VVO; 1956 Ehrenspange zum VVO; Banner der Arbeit.

Publ.: Aus Reden u. Aufsätzen 1946 – 1966. Berlin 1977; Poincaré u. der Kriegsausbruch. 1914. Stuttgart 1929; Dt. Gesandtschaftsberichte zum Kriegsausbr. Berlin 1937; Englands Kriegsziele im Weltkriege. Berlin 1941.
HME; ElR

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