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Gauder, Hartwig

* 10.11.1954
Leistungssportler (Leichtathletik)

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Vaihingen (Baden-Württ.); 1960 nach Ilmenau (Thür.) übergesiedelt; EOS; Skilaufen u. Springen bei der BSG Empor Ilmenau; seit 1970 aktiv in der Leichtathletik (Gehen), zuerst in Ilmenau (Übungsltr.: Horst Stäps), dann beim SC Turbine Erfurt (Trainer: Hans-Dieter Neumüller, ab 1980 Siegfried Herrmann); 1973 Junioren-EM; 1978 ER; viermal Teiln. an Europameisterschaften: 1978 7. Platz, 1982 4. Platz, 1986 Sieger, 1990 3. Platz; dreimal Teiln. an Olymp. Spielen: 1980 Sieger, 1988 3. Platz; 1985 u. 1986 DDR-Hallen-Mstr.; 1985 Sieger beim Weltcup; 1987 Sieger bei den Weltmeisterschaften; 15mal DDR-Mstr.; sechs DDR- u. ein Europarekord.
1991 3. Platz bei der Weltmeisterschaft (50 km); 1993 Dt. Mstr. (50 km) u. 2. Platz (20 km); Studium an der HS für Architektur u. Bauwesen in Weimar; 1992 6. Platz bei den Olymp. Spielen (50 km); Rudolf-Herbig-Preis; 1997 2. Preis des Georg-von-Opel-Preises »Die stillen Sieger«; 1998 Herztransplantation, danach Marathon gelaufen; ab 1998 Architekt bei der Thür. Landesreg.; 2003 Besteigung des Fujiyama als erster transplantierter Mensch; 2003 – 05 persönl. Mitglied NOK; 2. Vors. des Vereins »Sportler für Organspende«; ab 2007 Ltr. Stabsstelle Gesundheitsmarketing der Universitätsklinik Jena.

Publ.: Die zweite Chance. Mein Leben mit dem dritten Herzen. Berlin 1998.
KlG; OWR

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