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Geißler, Erhard

* 17.12.1930
Molekularbiologe

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Leipzig; 1950 Abitur; 1950 – 55 Studium der Biol. an der Univ. Leipzig; 1950 – 56 SED (Austritt); 1955 Diplom; 1955 – 65 Assistent, Oberassistent, Abt.-Ltr. im Inst. für Experiment. Krebsforschung der DAW; 1959 Prom.; 1964 Habil. an der HU Berlin; 1965 Prof. für Genetik an der Univ. Rostock;
1968 – 72 Vors. der Ges. für reine u. angewandte Biophysik; 1972 – 74 Vors. der Ges. für physikal. u. mathemat. Biol.; 1971 – 91 Abt.-Ltr. im ZI für Molekularbiol. der AdW Berlin-Buch; 1972 – 90 Mitgl. des Präs. der Urania (Nachf. von Joachim Herrmann), 1990 Präs.; seit 1983 Konsultant des SIPRI; 1987 NP.
1991 – 94 Präs. Neue Urania e. V.; 1992 – 2000 im Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Med. Berlin-Buch Ltr. der Forschungsgr. Bioethik, seitdem dort freier Mitarbeiter; lebt in Berlin.
Internat. anerkannte Forschungen zur Strahlenbiol., Virol., Mikroben- u. Zellgenetik sowie zu eth. u. philosoph. Problemen der Biowissenschaften.

Publ.: Biological and Toxin Weapons Today. SIPRI book. Oxford 1986; Strengthening the Biological Weapons Convention by Confidence-Building Measures. SIPRI Chemical & Biological Warfare Studies Nr. 10. Oxford 1990; Prevention of a Biological and Toxin Arms Race and the Responsibility of Scientists. Berlin 1991 (hrsg. von E. G. u. R. H. Haynes); Control of Dual-Threat Agents: The Vaccines for Peace Programme. SIPRI Chemical and Biological Warfare Studies, Nr. 15. Oxford 1994 (hrsg. von E. G. u. J. P. Woodall); Biologische Waffen – nicht in Hitlers Arsenalen. Biologische u. Toxin-Kampfmittel in Dtl. 1915 – 45. Münster 1998. Hitler u. die Biowaffen. Münster 1998; Anthrax u. das Versagen der Geheimdienste. Berlin 2003.
Sek.-Lit.: E. G. In: Pasternak, L. (Hrsg.): Wissenschaftler im biomedizin. Forschungszentrum: Berlin-Buch 1930 – 2004. Frankfurt (Main) 2004.
DiH

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