Der Workshop will das Konzept der „Ko-Transformationen“ einem umfassenden Praxistest unterziehen und hierzu vor allem Beziehungen, Wechselwirkungen und Transfers zwischen Ost und West diskutieren. Die Folgen des politischen Umbruchs von 1989/90 wurden bislang vor allem mit Blick auf die Länder hinter dem einstigen Eisernen Vorhang untersucht – das gilt insbesondere auch für Ostdeutschland. Transformation wurde vorrangig als einseitige Angleichung an den Westen verstanden. Der Begriff der „Ko-Transformation“ thematisiert die vielfältigen Interaktionen und Rückwirkungen zwischen den postkommunistischen Umbruchprozessen in Osteuropa und dem vermeintlich stabilen Westen.

Falls möglich soll der von uns geförderte Workshop als Präsenzveranstaltung am 29./30. Oktober 2021 am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen stattfinden. Zur besseren Vorbereitung und als Diskussionsgrundlage sollen die Beiträge spätestens zwei Wochen vorab als ausformulierte Papiere eingereicht werden. Beitragsvorschläge können noch bis zum 28. Februar 2021 an Zeitgeschichte@rub.de geschickt werden.

Alle weiteren Informationen finden Sie auf https://www.hsozkult.de/event/id/event-95352