Geschichtsmesse 2020: Gesellschaft und Transformation in Deutschland seit 1990

Die 13. Geschichtsmesse fand vom 23.-25. Januar 2020 in Suhl (Thüringen) statt. Unter dem Titel „Neue Heimat, alte Grenzen? Gesellschaft und Transformation in Deutschland seit 1990“ stand anlässlich des 30. Jahrestages der deutschen Einheit die Betrachtung des gesellschaftlichen Wandels seit 1990 im Vordergrund. Welche Folgen hatte die Transformation in Ostdeutschland? Wie weit ist die deutsche Vereinigung fortgeschritten, wo stößt sie an alte und neue Grenzen? Welche Rollen spielen die geteilte Geschichte und die unterschiedlichen Erfahrungswelten für die Identität der Menschen? Mit welchen aktuellen Herausforderungen müssen sich angesichts dessen Politik, Gesellschaft und Bildungswesen auseinandersetzen? Dies waren nur einige der Fragen, die auf der Geschichtsmesse diskutiert wurden.

 

Logo Geschichtsmesse 2020

Wie immer bot die Geschichtsmesse ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Podiumsgesprächen, Vorträgen und Filmen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Forums waren darüber hinaus dazu eingeladen, dem Publikum ihre aktuellen Projekte vorzustellen. Die Tagungsgäste konnten sich so über rund 50 aktuelle Ausstellungen, Bildungsprojekte, Veranstaltungsvorhaben, Dokumentarfilme und Publikationen informieren, gemeinsam neue Ideen entwickeln und Kontakte knüpfen.

Audio-Mitschnitte

Hören Sie sich die Geschichtsmesse in unserer Mediathek an

„Was heißt hier Demokratie? Deutschland und Europa 30 Jahre nach dem Mauerfall“ und „Der diskrete Charme der Diktatur? Gefährdungen von Demokratie gestern und heute“ sind nur zwei von vielen spannenden Themen, über die sich die Teilnehmer bei unserer Geschichtsmesse ausgetauscht haben. Alle Audio-Mitschnitte und weitere Informationen zu den bisherigen Geschichtsmessen finden Sie in unserer Mediathek.
Tamina Kutscher

Impressionen der Geschichtsmesse 2020

Weitere Informationen zu den Geschichtsmessen finden Sie auch in unserem Veranstaltungsarchiv.