Karl-Wilhelm-Fricke-Preis 2022

© Bundesstiftung Aufarbeitung

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Wenn Sie für den Karl-Wilhelm-Fricke-Preis 2022 eine Persönlichkeit, eine Initiative oder ein erfolgreiches Projekt für den Preis vorschlagen möchten, dann nutzen Sie dazu unser Vorschlagsformular und senden Sie uns Ihre Vorschläge bitte bis 01. Februar 2022 an:

kwf-preis@bundesstiftung-aufarbeitung.de

Karl-Wilhelm-Fricke-Preis 2022

 

 

Karl-Wilhelm-Fricke-Preis 2021

Karl Wilhelm Fricke Preis
© Bundesstiftung Aufarbeitung

Der Karl-Wilhelm-Fricke-Preis wurde 2021 erstmals auch als Nachwuchspreis verliehen. Bis zum 1. Februar 2021 hatte die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Vorschläge in drei Preiskategorien entgegen genommen: Neben dem mit 20.000 Euro dotierten Hauptpreis und einem Sonderpreis, der mit 5.000 Euro dotiert ist, wurde erstmals ein Nachwuchspreis vergeben, für den die Preisträger 3.000 Euro entgegennehmen durften. Die Preisverleihung fand am 15. Juni 2021, 18 Uhr statt.

Zu den Preisträgern 2021

Den Mitschnitt der Online-Preisverleihung können Sie hier nachschauen.

 

Der erste Preisträger und Namensgeber

Wie kein Zweiter hat sich der Journalist und Publizist Dr. h. c. Karl Wilhelm Fricke der Opposition und dem Widerstand gegen die kommunistische Diktatur in SBZ und DDR gewidmet. 2017 erhält er den ersten Preis der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur für sein Lebenswerk.
Karl Wilhelm Fricke mit Brille und Pullover

Der Spender

Dr. Burkhart Veigel verhalf in den 1960er Jahren als Fluchthelfer in der Zeit nach dem Bau der Berliner Mauer Hunderten Menschen zur Freiheit. Für den Karl-Wilhelm-Fricke-Preis der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hat er sein Privatvermögen zur Verfügung gestellt.
Dr. Burkhard Veigel mit Hemd und Schal

Die Jury

Wer vergibt den Karl-Wilhelm-Fricke Preis? Erfahren Sie mehr über die Mitglieder der Jury.
KWFP Jury
Preisträgerinnen und Preisträger

Die Preisverleihung 2021 wurde aufgrund der Corona-Pandemie am 15. Juni live auf unserem YouTube-Kanal übertragen. Den Karl-Wilhelm-Fricke-Preis 2021 erhielt der Frankfurter Historiker Dr. Gerd Koenen für seine faktenreiche und akribische Auseinandersetzung mit dem Kommunismus im Theorie und Praxis. Der Sonderpreis wurde der Online-Plattform Dekoder.org verliehen, die wohl in einzigartiger Weise seit 2015 zum differenzierten Wissen über Russland und Belarus beiträgt. Der erstmals vergebene Nachwuchspreis wurde an vergeben an vier junge Menschen, die in ihrem Urlaub an der ehemaligen innerdeutschen Grenze entlangfahren, sich mit deutsch-deutscher Geschichte befassen – und die dokumentieren auf einem YouTube-Kanal. Alle Videos der Preisträger können Sie auf unserem YouTube-Kanal sowie in unserer Mediathek ansehen.

Weitere Informationen zur Verleihung 2021

Die Preisverleihung 2020 wurde aufgrund der Corona-Pandemie am 10. Juni live auf unserem YouTube-Kanal übertragen (ab Min. 1:22:37). Den Karl-Wilhelm-Fricke-Preis 2020 erhielt Freya Klier für ihr herausragendes Engagement für die Demokratie und ihr Lebenswerk. Anlässlich des 30. Jahrestags der deutschen Einheit vergab die Jury außerdem drei Sonderpreise. Preisträger waren die Initiativgruppe Lager Mühlberg, das Martin-Luther-King-Zentrum Werdau und das National Human Rights Museum in Taiwan. Alle Videos der Preisträger können Sie auf unserem YouTube-Kanal sowie in unserer Mediathek ansehen.

Weitere Informationen zur Verleihung 2020

Der Karl-Wilhelm-Fricke-Preis wurde am 13. Juni in Berlin verliehen. Mit dem Hauptpreis 2019 ist die Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau e.V. ausgezeichnet worden. Aus Anlass von 30 Jahren Friedliche Revolution hat die Jury einmalig drei Sonderpreise vergeben. Diese wurden an die ehemalige Spitzensportlerin, Autorin und Wissenschaftlerin Ines Geipel, den ehemaligen Bundestagsabgeordneten Hartmut Büttner sowie die Zeitschrift für Zeitgeschichte und Politik „Gerbergasse 18“ verliehen.

Weitere Informationen zur Verleihung 2019

 

Der Karl-Wilhelm-Fricke-Preis 2018 wurde am 15. Juni in der Bundesstiftung Aufarbeitung verliehen. Mit dem Hauptpreis wurde »Gegenwind. Beratungsstelle für politische Traumatisierte der SED-Diktatur« ausgezeichnet, die als bundesweit einzige Einrichtung psychosoziale Begleitung und psychotherapeutische Hilfe im Umgang mit anhaltenden Folgen politischer Traumatisierung anbieten. Der Sonderpreis 2018 ging an die Initiative »Posledny Adres« („Die letzte Adresse“).

Weitere Informationen zur Verleihung 2018

Am 15. Juni 2017 wurde Dr. h. c. Karl Wilhelm Fricke mit dem ersten Aufarbeitungspreis der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Wie kein Zweiter hat sich der Journalist und Publizist der Opposition und dem Widerstand gegen die kommunistische Diktatur in SBZ und DDR gewidmet.

Weitere Informationen zur Verleihung 2017

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