1958 in Ostberlin geboren, studierte nach einer Ausbildung zur Kleidungsfacharbeiterin, Rechtswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin und promovierte 1986 zum Internationalen Strafrecht und Völkerrecht. Während der friedlichen Revolution war sie Mitglied in der Untersuchungskommission gegen Amtsmissbrauch, Korruption und persönliche Bereicherung. Am Runden Tisch für ein Rehabilitierungsgesetz der DDR wirkte sie als Fachfrau und Delegierte der Untersuchungskommission an der Erarbeitung des Gesetzes mit. 1990 fungierte sie als Referentin für die völkerrechtlichen Fragen der deutschen Einheit im Amt des Ministerpräsidenten der DDR, Lothar de Maiziere und begleitete die 2+4 Verhandlungen auf Arbeitsebene.

Nach verschiedenen Positionen in der brandenburgischen Landesverwaltung, unter anderem als persönliche Referentin des Ministerpräsidenten Manfred Stolpe, leitet sie seit Oktober 2000 die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung. In ihrer Arbeit richte sie ihr Hauptaugenmerk darauf, den mündigen Bürger, die engagierte Bürgerin dabei zu unterstützen, Verantwortung für Demokratie und Gesellschaft übernehmen zu können. Dies ist nur möglich, wenn man sich auch den doppelten Diktaturerfahrungen in Deutschland und Europa stellt und auch individuelle Verstrickungen und Irrtümer nicht aus dem Blick verliert. Dem fühlt sie sich unter anderem mit ihrer Arbeit im Fachbeirat Gesellschaftliche Aufarbeitung/Opfer und Gedenken in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED- Diktatur verpflichtet. Ein wesentlicher Schwerpunkt ihrer Arbeit als Leiterin der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung steht die Stärkung der Zivilgesellschaft in Brandenburg und damit die Förderung, Beratung und Unterstützung freier Träger der politischen Bildung.

Weitere Informationen unter: https://www.politische-bildung-brandenburg.de/

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