Biographische Angaben aus dem Handbuch "Wer war wer in der DDR?":

Geb. in Falkenstein (Vogtl.), aufgew. in Auerbach; Vater ökon. Dir., Mutter kfm. Angest.; Abitur; beim MfS als IM »Hölderlin« erf., dekonspiriert; 1972 – 76 Studium der Philos. in Berlin; danach versch. Tätigkeiten (u. a. im Kombinat Tiefbau Berlin); Lyrikveröff., freischaff. Autorin; Abwendung von der Staatsideologie; vom MfS in der OPK »Ecke« u. im OV »Kontra« erf.; versch. Arbeiten; 1979 Sonderkurs am Inst. für Lit. »Johannes R. Becher« in Leipzig; 1980 Kulturarbeit im Kooperationsverb. »Havelobst« Werder, die Protokolle von Lebensläufen u. krit. Ansichten hier Beschäftigter, geplant für den Band »Mein Werder-Buch«, Vorabdruck in »Sinn u. Form« (1984) 2, können 1984 nur in der Bundesrep. Dtl. erscheinen; 1984 erster Ausreiseantrag, 1985 zurückgezogen; Lesungen in Kirchen; 1986/87 Aufenthalte in der Bundesrep. Dtl. u. den USA; 1987 Übersiedl. in die Bundesrep. Dtl., lebt seitdem ständig in den USA; Diss. über  Wolfgang Hilbig.

Publ.
Per Anhalter. Berlin 1982; So sehe ick die Sache. Protokolle aus der DDR. Köln 1984; Der Seidelstein. Berlin 1986; Wie mag ich alles was beginnt. Köln 1987; Der gute fremde Blick. Köln 1992; Sprachtraumata in den Texten Wolfgang Hilbigs. New York 1996.
Sek.-Lit.
Walther, J.: Sicherungsbereich Lit. Schriftst. u. Staatssicherheit in der DDR. Berlin 1996.
SiF