Biographische Angaben aus dem Handbuch "Wer war wer in der DDR?":

Geb. in Hohenfichte (Krs. Flöha); 1937 – 41 Studium an der Musikschule Zschopau (Oboe, Schlagzeug, Klavier); Engagement im Orchester des Stadttheaters Meißen; Tournee mit Eduard Künneke; 1942/43 Rhein. Landeskulturorchester Köln; 1942 – 45 Wehrmacht, Kriegsgefangenschaft, danach zunächst Auftritt für die US Army.
Ab 1945 eigene Bands; 1947 – 57 Schlagzeuger, Vibraphonist, Sänger u. Komponist beim Tanzorchester des Senders Leipzig (später Rundfunk-Tanz-Orchester Leipzig, Ltg.  Kurt Henkels); ab 1957 Orchester Fips Fleischer, Plattenaufn., zahlr. Tourneen, u. a. im Nahen Osten (Fernsehauftritte), Show »Jede Sekunde ein Schilling« in Wien; 1959 Auftritt bei der 1. Bitterfelder Konferenz; Goldmedaille der syr. Reg. für Konzerte zur Messe in Damaskus; 1961 Mitwirkung im DEFA-Film »Eine Handvoll Noten«; 1961 – 71 Fips Fleischer u. sein Orchester, Engagements beim DFF, Sendungen »Da lacht der Bär«, »Da liegt Musike drin«, »Ein Kessel Buntes« u. a.; 1962 Fernsehfilm »Hallo Fips« (Regie u. Drehbuch: Wernfried Hübel); 1963 1st Internat. Festival of Folkloric Arts in Kairo; erste Schallplattenaufn. unter eigenem Namen in München u. Köln, ab 1968 bei Amiga; Tourneen u. a. mit Caterina Valente, Udo Jürgens u. Katja Ebstein; 1970 – 88 Ltr. der Abt. Tanz- u. Unterhaltungsmusik der HS für Musik in Leipzig, Doz.; F. schrieb ca. 200 Titel für sein Orchester, bekannteste Kompositionen: »Pinguin Mambo«, »Walker’s March«, »Großstadtbummel«.
Nach 1990 gelegentl. Auftritte in Heimatsendungen des MDR, bei »Swing im Wartesaal« im Leipziger Hauptbahnhof u. beim »Tanz-Revival Aue«; 1995 CD »Fips Fleischer«; 2001 Übergabe der Orchesterltg. an den 1. Trompeter Joachim Wessel; gest. in Chemnitz.