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Lange, Ingeburg

geb. Rosch
* 24.7.1927, † 13.7.2013
Kandidatin des Politbüros u. Leiterin der Abteilung Frauen des ZK der SED

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Leipzig; Vater Dreher u. KPD-Funktionär Alfred L.; Grund- u. Berufsschule; 1943 – 46 Ausbildung zur Schneiderin; 1945 KPD; Mitgl. des Antifa-Jugendaussch. Leipzig-Großzschocher; 1946 SED u. FDJ; 1947 FDGB; 1946/47 Lehrgang u. anschl. Assistentin an der Antifa-Schule Königs Wusterhausen; 1947 Lehrerin an der Jugendschule Nordwest in Mutzschen (Sachsen); 1947 – 49 Sekr., 1949/50 1. Sekr. der FDJ-Gebietsltg. Wismut; 1948 – 50 Mitgl. der SED-Gebietsltg. Wismut u. Mitgl. des Sekr.; 1950/51 2. Sekr. des FDJ-LV Groß-Berlin; Sept. 1951 – Juli 1952 Studium an der Komsomol-HS in Moskau; 1955 – 61 Fernstudium an der PHS, Dipl.-Ges.-Wiss.; 1952 – 54 Abg. der Volkskammer; 1959 VVO; ab Aug. 1961 Ltr. der Arbeitsgr. bzw. Abt. Frauen des ZK (Nachf. von  Hilde Krasnogolowy), zeitw. auch Vors. der Frauenkommission beim PB; 1963 Kand., 1964 Mitgl. des ZK; 1964 VVO; 1969 Banner der Arbeit; 1973 Kand. des PB u. Sekr. des ZK der SED; 1963 –89 Abg. der Volkskammer, 1963 – 67 Mitgl. des Aussch. für Industrie, Bauwesen u. Verkehr, ab 1971 stellv. Vors. des Aussch. für Arbeit u. Sozialpol.; 1977 u. 1987 KMO; 8.11.1989 Rücktritt mit d. PB des ZK d. SED u. anschl. als Kand. des neuen PB wiedergewählt; 3.12.1989 mit d. ZK d. SED zurückgetreten; 20.1.1990 Ausschl. aus der SED-PDS; gest. in Berlin; Tochter: Schriftstellerin Katja Lange-Müller (geb. 1951).

Publ.: Aktuelle Probleme der Arbeit mit den Frauen. Berlin 1974; Die Verwirkl. der Beschlüsse des IX. Parteitages der SED. Berlin 1979; Die Frauen – aktive Mitgestalterinnen des Soz. Ausgewählte Reden u. Aufsätze. Berlin 1987.
AnH; HME

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