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Stief, Albert

* 19.3.1920, † 10.9.1998
Vorsitzender des Komitees der Arbeiter-u.-Bauern-Inspektion, Minister für die Anleitung u. Kontrolle der Bezirks- u. Kreisräte

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in St. Ingbert (Saar); Vater Arbeiter; 1926 – 33 Volksschule; 1934 – 39 Ausbildung zum Dreher in München-Pasing; ab 1937 im Beruf tätig; 1939 DAF; 1939 – 43 Wehrmacht, OGfr., 2.1.1943 übergelaufen; sowj. Kriegsgefangenschaft, Mitgl. des NKFD, Antifa-Schule 27, Frontbeauftr.
1945 Rückkehr nach Dtl.; 1945/46 KPD/SED; 1945/46 Sachbearb. u. Abt.-Ltr. in der Landesverw. Sachsen; 1946 – 49 Ltr. des Umsiedlerlagers Elsterhorst-Hoyerswerda; 1949/50 Abt.-Ltr. u. Sekr. der SED-KL Hoyerswerda; 1950 – 52 Abt.-Ltr. u. Krs.-Rat beim Rat des Krs. Hoyerswerda; 1952/53 PHS der KPdSU in Moskau; 1953 – 69 1. Sekr. der SED-BL Cottbus (Nachf. von  Franz Bruk); 1960 Kand., 1963 – 89 Mitgl. des ZK der SED; 1963 – März 1990 Abg. der Volkskammer; 1971 – 89 Mitgl. des Aussch. für Nat. Verteidigung; 1962 – 65 Fernstudium an der HfÖ Berlin; 1965 Prom zum Dr. rer. oec.; 1969 VVO; 1969 – 71 stellv. Minister für die Anleitung u. Kontrolle der Bez.- u. Krs.-Räte; 1971 – 77 Staatssekr. des Komitees der ABI; 1977 – 22.11.1989 Minister u. Vors. des Komitees der ABI (Nachf. von Heinz Matthes), aus »gesundheitl. u. altersmäß. Gründen ausgeschieden«; 1980 Held der Arbeit.

Publ.: Probleme u. Grundfragen der Planung u. Ltg. des wiss.-techn. Höchststandes der Kohle- u. Energiewirtschaft. Berlin 1965.
HME

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