Maria Magdalena Verburg (verheiratete Scheerbaum) studierte Geschichte und Anglistik an der TU Dresden und promovierte anschließend im Fach Zeitgeschichte. Auslandsaufenthalte führten sie ein Jahr nach Neuseeland, ein Jahr nach Japan, 9 Monate nach Frankreich sowie neun Monate nach Argentinien. Ihre Dissertation wurde 2011 in der Schriftenreihe des Hannah-Arendt-Instituts veröffentlicht. Weitere Publikationen erschienen u.a. im Deutschland Archiv. E-Mail an Maria Magdalena Verburg (verheiratete Scheerbaum)

Ostdeutsche Dritte-Welt-Gruppen vor und nach 1989/90 „Ich habe es satt, dass andere hungern“, das war der Leitspruch der Dritte-Welt-Gruppen der DDR. In ihrem Fokus stand die Verbesserung der Lebensverhältnisse der Menschen in den wirtschaftlich schwachen Staaten Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. Die Entwicklung dieser größtenteils seit Anfang der 1980er Jahre entstandenen Initiativen wird zäsurübergreifend nachgezeichnet: im letzten Jahrzehnt der DDR, während der Umbruchzeit 1989/90 und in den 1990er Jahren der Bundesrepublik. Vor dem Hintergrund der in diesen Zeiten völlig unterschiedlichen Rahmenbedingungen werden die Konzepte, die praktische Arbeit und die Bestandsentwicklung der ostdeutschen Dritte-Welt-Gruppen analysiert. Im Mittelpunkt stehen die Beziehungen zum politisch-gesellschaftlichen Umfeld.

Beschreibung des Dissertationsthemas von Maria Magdalena Verburg

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