Sophie Lange, geb. 1988 in Berlin, studierte von 2008–2015 Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Nebenbei arbeitete sie als stud. Hilfskraft in der Edition „Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland“. Nach dem Studium war sie u.a. für das Berliner Kolleg Kalter Krieg tätig. Ihre Dissertation wird seit 2016 von Prof. Dr. Gabriele Metzler an der Humboldt-Universität zu Berlin betreut. E-Mail an Sophie Lange

Deutsch-deutsche Umweltpolitik im internationalen und gesellschaftlichen Kontext des Ost-West-Konflikts, 1970–1994

Eingebettet in den internationalen und gesellschaftlichen Kontext des Kalten Krieges gestaltete sich die Umweltpolitik zwischen der Bundesrepublik und der DDR von jeher schwierig. Als das neue Politikfeld in den 1970er Jahren aufkam, nutzten es beide Seiten zunächst für die Entspannungspolitik im Kalten Krieg. Ökonomische Spannungen verhinderten aber weitergehende Taten. Mit der aufkommenden internationalen Krise der Entspannung Anfang der 1980er Jahre, hielten beide deutsche Staaten – anders als zuvor – jedoch am Umweltschutzthema fest. In bilateralen Gesprächen verhandelten sie über Luft- und Gewässerverschmutzung als auch über den Müllexport in die DDR. Diese Kontakte führten 1987 schließlich zu einer gemeinsamen Umweltvereinbarung.

Beschreibung des Dissertationsthemas von Sophie Lange

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