Marion Detjen, 1969 in München geboren, bestand 1988 das "International Baccalaureat" in England und studierte von 1989 bis 1995 Geschichte und Germanistik in Berlin und München. Sie arbeitete als Lehrerin und Ausstellungsmacherin und veröffentlichte ein Buch über den Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Marion Detjen ist Mutter zweier Töchter.

Ein Loch in der Mauer. Die Geschichte der Fluchthilfe im geteilten Deutschland 1961–1989

Zunächst werden Ausmaß, Formen und Motive der Fluchthilfe untersucht. Statistische Erhebungen spielen ebenso eine Rolle wie Einzelfalldarstellungen und politische Biographien. Darüber hinaus geht es um den zeitgeschichtlichen Kontext, in dem Fluchthilfe stattfand. Anhand der Verfolgungsmaßnahmen in der DDR und der zwiegespaltenen und wechselhaften öffentlichen und behördlichen Reaktionen in der Bundesrepublik wird das Interaktionsgefüge beider deutscher Staaten dargestellt, an dem die Fluchthelfer als Grenzgänger ihr Handeln ausrichten mussten. Übergreifend soll die Bedeutung der Fluchthilfe für die "Freiheit der Nation" - als Widerstand gegen das DDR-Grenzregime - sowie für die "Einheit der Nation" - als Störfaktor der "friedlichen Koexistenz" - hinterfragt und herausgearbeitet werden. Ein Loch in der Mauer. Die Geschichte der Fluchthilfe im geteilten Deutschland. München: Siedler 2005

Veröffentlichungen

Die Promotion ist 2005 unter dem Titel „Ein Loch in der Mauer. Die Geschichte der Fluchthilfe im geteilten Deutschland 1961–1989“ im Siedler Verlag erschienen. Nähere Infos sind hier zu finden.  

Cover der Publikation Ein Loch in der Mauer
© Siedler

 

Verlag: Siedler

ISBN: 978-3-88680-834-2

475 Seiten

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