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Keller, Inge (Ingeborg)

* 15.12.1923, † 6.2.2017
Schauspielerin

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Berlin; Studium an der Berliner Schauspielschule; 1942 Engagement beim Theater am Kurfürstendamm Berlin, danach in Freiberg u. Chemnitz, 1949 beim Theater am Kurfürstendamm, Hebbel-Theater u. Schloßpark-Theater Berlin-Steglitz; seit 1950 Mitgl. des Ensembles des Dt. Theaters Berlin; SED; seit 1956 Mitgl. des NR der NF; ab 1959 Mitgl. des ZV der Gewerkschaft Kunst; 1960 Kunstpreis der DDR; NP 1961 (im Koll.) u. 1977; zeitw. verh. mit  Karl-Eduard von Schnitzler.
2000 Ehrenmitgl. des Dt. Theaters; 2004 aus dem Ensemble ausgeschieden.
Tragende Bühnenrollen am Dt. Theater in George B. Shaws »Pygmalion« u. »Haus Herzenstod«, Johann W. v. Goethes »Iphigenie«, Henrik Ibsens »Gespenster«, Georg Büchners »Dantons Tod« u. v. a. sowie Lesungen in Matineen u. Soireen.
Film- u. Fernsehrollen in: »Rat der Götter« (R:  Kurt Maetzig, 1950), »Die Verlobte« (1980), »Ärztinnen« (R: Horst Seemann, 1984), »Gewissen in Aufruhr« (R: Hans-Joachim Kasprzik, 1961, TV), »Wolf unter Wölfen« (R: Hans-Joachim Kasprzik, 1965, TV), »Effi Briest« (TV), »Kleiner Mann – was nun?« (TV); »Aimée u. Jaguar« (R: Max Färberböcks); 2004 »Die Zofen« u. 2005 »Faust II« am Dt. Theater (R: Konstanze Lauterbach); 2009 als Shakespeare in »Shakespeares Sonette« (R: Robert Wilson u. Rufus Wainwright). Gest. in Berlin.

Sek.-Lit.: I. K. Porträt einer Schauspielerin. Berlin 1979; Schütt, H.-D.: I. K. – Alles aufs Spiel gesetzt. Berlin 1998; Gaus, G.: Zur Person Bd. 5. Berlin 2001.
BRB

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