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Beyreuther, Wolfgang

* 16.6.1928, † 1.2.2012
Stellv. Vorsitzender des FDGB

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Böhlitz-Ehrenberg (b. Leipzig); Vater Arbeiter; Volksschule; 1942 – 44 Ausbildung zum Maschinenschlosser, 1945 – 48 im Beruf tätig.
1945 FDGB, Jugendvertrauensmann in einem Leipziger Metallbetrieb; 1946 SPD/SED; seit 1948 hauptamtl. Funktionen im FDGB, 1947 – 51 Mitgl. des Ortsvorst. Leipzig der IG Metall, 1953 – 56 Mitgl. u. Sekr. des ZV der IG Metall; 1956 – 59 Studium an der PHS der KPdSU in Moskau, Dipl.-Ges.-Wiss.; 1959 – Dez. 1989 Mitgl. des FDGB-BV, 1959 – 77 seines Präs. u. Sekr., Okt. 1959 – Dez. 1961 u. 1963 – 66 Sekr. für Agit./Prop., Okt. 1959 – Dez. 1963 Sekr. für Zentralbibliothek u. Gewerkschaftshochschule, Okt. 1959 – 1964 u. Apr. – Mai 1968 Sekr. für Kultur, Okt. 1959 – Juli 1968 Sekr. für Verlag Tribüne u. Nov. 1963 – 1965 Sekr. für Internat. Verbindungen, Nov. 1959 – Nov. 1960 Sekr. für Presse, 1971 – 77 stellv. Vors. des FDGB u. Ltr. des Sekr. (Nachf. von  Rolf Berger); 1964 – 77 Mitgl. bzw. stellv. Mitgl. im Büro des Gen.-Rats des WGB; 1966 – 71 Vizepräs. der Liga für die Vereinten Nationen in der DDR, 1982 – 90 Präs. der Freundschafts-Ges. DDR-Demokrat. Rep. Afghanistan in der Liga für Völkerfreundschaft; 1969 Banner der Arbeit; Held der Arbeit; 1971 Kand. u. 1973 – Nov. 1989 Mitgl. des ZK der SED; 1971 – März 1990 Abg. der Volkskammer, 1976 – 81 stellv. Vors. ihres Aussch. für Nat. Verteidigung; 1977 – 90 Staatssekr. für Arbeit u. Löhne u. Mitgl. des Min.-Rats (Nachf. von Horst Rademacher); 1977 – 89 Ltr. der DDR-Delegationen auf den Internat. Arbeitskonferenzen der International Labour Organization (ILO); 1978 VVO.

Publ.: Erfahrungen u. Aufgaben der gewerkschaftl. Kulturarbeit. Berlin 1960; Gewerkschaftl. Aufgaben zur Meisterung des Volkswirtschaftsplanes 1971. Berlin 1971. Die Alternativen der Alternativbew. Diskussion u. Kritik ihrer ges.-pol. Konzeptionen. Frankfurt (Main) 1983.
HME

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