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Zeller, Magnus

* 9.8.1888, † 25.2.1972
Maler, Grafiker, Zeichner

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Biesenrode (b. Mansfeld); 1908 – 11 Studium bei Lovis Corinth in Berlin, 1912/13 in Paris; ab 1913 Mitgl. der Berliner Sezession; 1914 – 18 Kriegsdienst; Bekanntschaft mit Karl Schmidt-Rottluff u.  Arnold Zweig; 1917 mit Arnold Zweig Hrsg. der Mappe »Entrückung u. Aufruhr«; 1918 Mitgl. des Berliner Soldatenrats; lebte abwechselnd in Blomberg (Lippe) u. Berlin; 1921 – 24 Lehrer an der Staatl. Kunstschule in Dorpat (Estland); ab 1924 freischaff. in Blomberg u. Berlin; 1926 Aufenthalt in Paris; 1929 Reise nach Italien; 1933 Hausdurchsuchungen, Beschlagnahme u. Vernichtung zahlr. Werke durch die Gestapo; 1935 Reisen nach Italien (Ischia u. Rom); Rompreis; Reise nach Griechenland; 1937 Diffamierung seiner Werke als »entartet«; lebte ab 1937 zurückgezogen in Caputh (b. Potsdam).
1945 Mitbegr. des KB in Potsdam; ab 1946 wieder an Ausstellungen beteiligt; 1947 erste Personalausstellung; 1962 – 66 Ltg. eines Malzirkels in Caputh; gest. in Caputh.
Werke: Lithographiefolge »Entrückung u. Aufruhr«. 1917; Vision. 1938; Hitlerstaat. 1938; Staatsbegräbnis. 1944; Die kranke Maschine. 1949.

Sek.-Lit.: Lang, L.: M. Z. Dresden 1960; Kat. M. Z. 1888 – 1972. Malerei u. Grafik. Galerie Soz. Kunst am Bez.-Museum Potsdam, 1978; Schmidt, D.: M. Z. In: Sehen u. Sammeln. Galerie Arkade. Staatl. Kunsthandel der DDR. Berlin 1980.
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