1956 – die ungarische Revolution

Im Herbst 2016 jährte sich die ungarische Revolution zum 60. Mal. Sie zählt zu den wichtigsten Erhebungen gegen die kommunistischen Diktaturen hinter dem Eisernen Vorhang. Wie zuvor der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 in der DDR und später der „Prager Frühling“ 1968 in der Tschechoslowakei, wurde auch die Revolution in Ungarn durch das brutale Eingreifen des sowjetischen Militärs gewaltsam niedergeschlagen.

Materialien

Die Bundesstiftung Aufarbeitung hat Publikationen zur Ungarischen Revolution gefördert und selbst herausgegeben. So haben wir zum Beispiel zum 50. Jahrestag der Revolution die Übersicht „Erinnerungsorte an die Ungarische Revolution 1956 (Budapest)“ erarbeitet. Außerdem befinden sich in unserer Bibliothek zahlreiche Bücher zum Thema. Auch verschiedene Websites sammeln Zeitzeugeninterviews, Dokumente und Videomaterial zur Ungarischen Revolution.
Broschüre mit der Aufschrift Publikationen
1956 - die ungarische Revolution

Erinnerungsorte

Im Rahmen unseres Dokumentationsprojekts „Erinnerungsorte an die kommunistischen Diktaturen“ haben wir die Übersicht „Erinnerungsorte an die Ungarische Revolution 1956“ erarbeitet und stellen darin über 90 Gedenkzeichen vor, die in der ungarischen Hauptstadt an die dramatischen Ereignisse im Oktober 1956 erinnern. Die Publikation kann kostenlos in unserem Shop heruntergeladen werden.
Denkmal Imre Nagy in Budapest/Ungarn