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Dossier
Im Herbst 2016 jährte sich die ungarische Revolution zum 60. Mal. Sie zählt zu den wichtigsten Erhebungen gegen die kommunistischen Diktaturen hinter dem Eisernen Vorhang. Wie zuvor der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 in der DDR und später der „Prager Frühling“ 1968 in der Tschechoslowakei, wurde auch die Revolution in Ungarn durch das brutale Eingreifen des sowjetischen Militärs gewaltsam niedergeschlagen.
Opposition und Widerstand
Dossier
Mit dem "Prager Frühling" verbindet man vor allem seine gewaltsame Niederschlagung im August 1968. Damit endete die Reformbewegung, die Monate zuvor in der damaligen Tschechoslowakei begonnen hatte. Viele Bürger unterstützten die Forderungen nach einem "Sozialismus mit menschlichem Antlitz". Mit dem Einmarsch der Truppen aus "sozialistischen Bruderstaaten" 1968 wurden ihre Hoffnungen jedoch zerschlagen.
Opposition und Widerstand
Prager Frühling
Dossier
Mit der gewaltsamen Machtübernahme der Bolschewiki wurde die kommunistische Ideologie erstmals in einem Land zur Grundlage von Regierung, Gesetzgebung und Rechtsprechung gemacht. Die Geschichte des Kommunismus prägt Deutschland und Europa bis in die Gegenwart. Wir haben unter anderem den 100. Jahrestag der russischen Oktoberrevolution zum Anlass genommen, um auf die Geschichte des Kommunismus, der kommunistischen Verbrechen und deren Opfer aufmerksam zu machen. In den folgenden Jahrzehnten haben Kommunisten in verschiedenster Weise die Weltgeschichte mitgeprägt – nicht zuletzt mit ihren Diktaturen in Europa und Asien, aber auch Afrika und Süd- sowie Mittelamerika.
Kommunismus
Dossier
Tausende Frauen waren von 1949 bis 1989 in dem berüchtigten DDR-Gefängnis Hoheneck in Sachsen eingesperrt. Etwa 40% der Häftlinge waren politische Gefangene der SED-Diktatur. Sie hatten zum Beispiel einen Ausreiseantrag gestellt oder einen Fluchtversuch in den Westen unternommen und waren wegen "versuchter Republikflucht", "illegaler Verbindungsaufnahme", "landesverräterischer Agententätigkeit" oder ähnlichen "Delikten" verhaftet worden. DDR-Gerichte verurteilten viele von ihnen zu mehreren Jahren Zuchthaus.
Repression und Haft
Dossier
Wer "Gulag" hört, denkt an unmenschliche Lebensbedingungen, schwere körperliche Arbeit, drakonische Strafen, Mangelernährung, Erschöpfung, Krankheit, Tod. Der Begriff Gulag ist zum Synonym für das sowjetische Repressionssystem geworden, dem Millionen Menschen zum Opfer fielen. Die Abkürzung Gulag steht für das russische "Glavnoe Upravlenije Lagerej" und bedeutet "Hauptverwaltung der Lager". Es bezeichnet ein umfassendes System von Straf- und Arbeitslagern ("Besserungsarbeitslager") sowie Verbannungsgebieten auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion, das in den 1920er Jahren eingerichtet und systematisch ausgebaut wurde. Bis Mitte der 1950er Jahre durchliefen schätzungsweise 20 Millionen Menschen das Lagersystem. Die genaue Zahl der Todesopfer ist unbekannt.
Dossier
In der DDR gab es mehr als 70 Spezialkinderheime und Jugendwerkhöfe, in denen die Heranwachsenden zu regimekonformen sog. "sozialistischen Persönlichkeiten" (um)erzogen werden sollten. Für viele Kinder und Jugendliche gehörten Zwang und Gewalt zum Alltag in diesen Einrichtungen. Ihr Leben war geprägt von Fremdbestimmung, Freiheitsbeschränkung, erzwungener Arbeit und entwürdigenden Strafen.
Heimerziehung/Jugendwerkhöfe
Dossier
Das Verbrechen von Katyń ist als Symbol für die Ermordung von über 22.000 polnischen Zivilisten und Militärs durch den sowjetischen Geheimdienst NKWD im Jahr 1940 in die öffentliche Erinnerung eingegangen. Dieses Verbrechen wurde unter dem Druck der sowjetischen Führung jahrzehntelang bis Anfang der 1990er Jahre verdrängt und verschwiegen.
Kommunismus
Dossier
Mit den Jahren 1989/90 verbindet sich eine historische Zäsur – mit nachhaltigen Wirkungen für Deutschland und für die Welt. Die Oppositionsbewegungen in den sozialistischen Ländern und die Öffnung der Grenze, die Europa über Jahrzehnte geteilt hatte, läuteten das Ende der Systemkonfrontation des Kalten Krieges ein. Mit der Wiedervereinigung mussten die beiden deutschen Staaten Kompromisse finden und die Gesellschaft sich an die neuen Umstände gewöhnen. Diese Transformationsphase forderte schwierige Entscheidungen auf beiden Seiten. Bis heute wird dieser Prozess viel diskutiert.
#RevolutionTransformation
Opposition und Widerstand
Dossier
Am 17. Juni 1953 gingen rund eine Million Menschen in mehr als 700 Städten und Gemeinden in der DDR auf die Straße, um gegen die miserablen Lebens- und Arbeitsbedingungen zu demonstrieren. Der Volksaufstand markiert kaum vier Jahre nach der Gründung der DDR die erste große Erhebung gegen ein kommunistisches Regime nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Aufstand wurde durch sowjetische Panzer mit Waffengewalt niedergeschlagen. Nach unterschiedlichen Schätzungen wurden zwischen 50 und 125 Menschen, Demonstranten und Unbeteiligte, am 17. Juni in Ostberlin und in der DDR von sowjetischen Soldaten und der Volkspolizei der DDR erschossen.
17. Juni 1953
Opposition und Widerstand
Dossier
Bis zum 13. August 1961 hatte die SED-Diktatur bereits etwa ein Sechstel ihrer Bürger verloren, über 3 Millionen Menschen waren geflohen. Mit dem Bau der Mauer versuchte die SED, die Fluchtbewegung in den Westen zu stoppen. Dies gelang ihr nicht vollständig, im Gegenteil: Gerade durch den Mauerbau wurden viele Beziehungen zwischen Ost und West getrennt, so dass besonders in Ost-Berlin und im Berliner Umland der Fluchtdruck anstieg.
Grenze, Mauer, Teilung
Flucht/Ausreise
Dossier
Die Sowjetunion hat zwischen 1918 und 1945 Emigranten aus vielen europäischen und asiatischen Ländern, aber auch über 1000 deutsche politische Emigranten aufgenommen. Seit 1936 war die Kommunistische Internationale bestrebt, die Zahl der in die Sowjetunion Emigrierten zu verringern. Insbesondere zwischen dem Abschluss des Hitler-Stalin-Pakts im August 1939 bis zum deutschen Angriff auf die Sowjetunion im Juni 1941 wurden zahlreiche Menschen ausgewiesen. Dr. Wilhelm Mensing hat mehrere biografische Übersichten zum Thema veröffentlicht und sie der Bundesstiftung Aufarbeitung zur Verfügung gestellt.
Kommunismus
Gulag
Repression und Haft
Dossier
Die Solidarność war weit mehr als eine polnische Gewerkschaft. Sie war eine Bewegung, die das ganze Land erfasste und in der sich das Streben der Polen nach Demokratie und Freiheit ausdrückte. Sie entstand im September 1980 als Ergebnis der Auguststreiks und der Danziger Vereinbarung zwischen den Streikenden und der polnischen Regierung. Ihre Mitgliederzahl wuchs schnell auf fast 10 Millionen an. Nach der Einführung des Kriegsrechts in Polen im Dezember 1981 wurde die Solidarność verboten und agierte im Untergrund weiter. 1989 wurde sie wieder zugelassen und handelte mit der kommunistischen Regierung am Runden Tisch den Übergang Polens in eine parlamentarische Demokratie aus. Der polnische Runde Tisch wurde zum Modell für den gewaltfreien Machtwechsel in Mittel- und Osteuropa.
Solidarnosc
Ostmitteleuropa
#RevolutionTransformation
Opposition und Widerstand
Dossier
Mit dem Mauerbau am 13. August 1961 wurden Millionen DDR-Bürger quasi über Nacht in der DDR eingesperrt - das letzte Schlupfloch für eine Flucht in den Westen und in die Freiheit wurde verschlossen. Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur widmet sich in ihrer Arbeit der Auseinandersetzung mit diesem Ereignis und seinen dramatischen Folgen, wobei sowohl die persönlich-individuelle Ebene der Millionen Menschen und Familien in Ost und West, die Frage der innerdeutschen und weltpolitischen Ebene wie auch die Entwicklungen in der nun abgeschotteten DDR in den Blick genommen werden sollen. In diesem Themendossier finden Sie Informationen zu den historischen Ereignissen genauso wie zu Bildungsmaterialien und Zeitzeugen, die von Ihren persönlichen Erlebnissen berichten.
Grenze, Mauer, Teilung